Initialzündung hoch in den Rocky Mountains

Kennen- und schätzen gelernt haben sich Susanne Folk und Sophie Tassignon vor sechs Jahren bei einem Workshop in Banff, Kanada. „Ich erinnere mich noch, als wir in unserer Hütte waren, in einem „Art’s Center” hoch in den Bergen“, erzählt Sophie Tassignon. Und fährt fort: „Während dieses Workshops zeigte mir Susanne Ihre Stücke, sodass ich sie beim nächsten Konzert singen konnte. In diesem Moment sah ich in den Liedern etwas so Sanftes, Schönes und Lebendiges, ja sogar Traumhaftes. Und plötzlich, als wollte die Natur mit uns diesen magischen Moment unserer Begegnung auf ihre Art feiern, sahen wir vor dem Fenster einen riesigen Elch spazieren, während Susanne am Flügel saß und mir die verschiedenen Arrangements skizzierte.“

Berlin als Lebens- und Arbeitsschwerpunkt

Die kreative Zusammenarbeit der beiden Musikerinnen intensivierte sich seitdem hörbar,mehrere Bandkonstellationen wurden durchlaufen, die Distanz Berlin-Brüssel über Jahre gemeistert. Sophie Tassignon erinnert sich gerne an diese Forming-Phase: „Während unserer Touren in Belgien entstand immer wieder diese kreative Stimmung, die uns in Banff beflügelt hatte, sodass Susanne und ich oft die freie Zeit nutzten, um am Klavier zu komponieren.“ So entstand zum Beispiel das Stück „The Man with the Grin”, das in gewisser Weise an den Kultfilm „Grüne Tomaten“ erinnert. Als wäre das 21. Jahrhundert auch eine Welt, in der Wünsche in Erfüllung gehen können, wenn man selbst ein wenig nachhilft, zog Sophie Tassignon schließlich nach Berlin. Die neue nun dauerhafte künstlerische Nahbeziehung mit Susanne Folk hob die Band auf ein neues Level und erlaubte ihr, sich perfekt aufeinander einzuspielen. „Inzwischen vertrauen wir vier uns auf der Bühne blind! Ich finde es wahnsinnig, welches Feingefühl man mit der Zeit füreinander entwickeln kann“, beschreibt Susanne Folk die in Berlin gewonnene tiefe Vertrautheit. Und ergänzt: „Man merkt genau, was der andere gerade fühlt, ob man Halt geben muss oder sich auf jemanden stützen kann.“ Und weil tiefe Vertrautheit ohne hohes Risiko nicht entstehen kann und andererseits echtes Risiko ohne wirkliches Vertrauen eine Illusion bleiben muss, eben deshalb heißt ihre erste CD „Dancing on a Rim“. – Klangwelten zum Verlieben!

 

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