Efrat Alony

Efrat Alonys Musik ist so vielschichtig wie ihre Biografie, die sie durch verschiedenste Länder führte, das Weggehen von der Heimat und das Zurückkehren durch die Sprache, das Hebräische, beinhaltet: Alony wurde als Tochter irakischer Einwanderer in Haifa geboren, wuchs in Israel auf. Dort begann sie ihr Studium in Komposition und Gesang, das sie später in den USA, am Berklee College of Music in Boston, fortsetzte und in Berlin an der Hochschule für Musik Hanns Eisler abschloss. Als Feature- Vokalistin und Komponistin trat Efrat Alony auf beim Sunday Night Orchestra, mit dem Ed partyka Jazz orchestra, mit dem Jazz Orchestra Concertgebouw, Amsterdam und mit der Bigband des Hessischen Rundfunks.

Sie arbeitete als musikalische Leiterin und Vokaltrainerin für diverse Theaterproduktionen, u.a. mit dem renommierten amerikanischen Regisseur Robert Wilson. Seit 2009 unterrichtet Efrat Alony als Professorin für Jazzgesang an der Hochschule der Künste in Bern. 2006 gewann sie den mit 5000 Euro dotierten Jazz Performancepreis der Karl-Hofer- Gesellschaft Berlin. 2008 und 2010 erhielt sie mit ihrem Projekt Alony den Berliner Senat Jazz-Förderungs Preis. 2009 wurde ihr der International Jazz Award der Nürnberger Nachrichten verliehen und in 2010 nominierte sie die Jury für den BMW Welt Jazz Award. Nach der hochgelobten CD Dismantling Dreams (Enja, 2009; Co-Produktion mit dem Bayerischen Rundfunk) veröffentlicht sie 2012 mit A Kit For Mending Thoughts ihr fünftes Album (enja; Co-Produktion mit Radio Berlin Brandenburg). In 2014 hat Efrat den Deutschen Musikautorenpreis im Bereich Jazz Komposition gewonnen.

http://www.alony.de

 

Oliver Leicht

Seit ca. 20 Jahren ist der Saxophonist und Klarinettist Oliver Leicht auf den Bühnen und in den Studios dieser Welt unterwegs. Nach der teilweise klassischen Ausbildung an den Musikhochschulen in Mannheim und Köln sowie dem Landesjugendjazzorchester Hessen und dem Bundesjugendjazzorchester spielt er heute unter anderem mit den folgenden Bands: Peter Herbolzheimer’s RC & B, Bob Brookmeyer’s New Art Orchestra, [re:jazz] und seinen eigenen Projekten Oliver Leicht [Acht.] und Herrenrunde. Seit 2005 ist er darüber hinaus Mitglied der Big Band des Hessischen Rundfunks und auch verstärkt als Komponist und Arrangeur tätig. Von den unzähligen CD ́s dieser und anderer Ensembles seien die letzten Veröffentlichungen unter eigenem Namen besonders hervorgehoben: Das Quartett Herrenrunde feat. Ack Van Rooyen, sowie das Oktett [Acht.] mit seiner mittlerweile zweiten CD Räume, beide erschienen auf jazz4ever records.

http://www.oliver-leicht.de

 

Frank Wingold

Frank Wingold lebt in Köln, wo er seit 1993 als Bandleader, Sideman und Komponist aktiv ist. Außerdem ist er Professor für Jazzgitarre am Institut für Musik an der Hochschule Osnabrück und Dozent am Prins Claus Conservatorium in Groningen/NL. Sein Trio agog gewann die Dutch Jazz Competition auf dem North Sea Jazz Festival. und den Europe Jazz Contest in Brüssel. Frank Wingold erhielt dort auch den Preis für den besten Solisten. Er kombiniert klassische mit jazz- und rockorientierten Spieltechniken auf akustischen wie elektrischen Gitarren, um damit eine eigene Improvisations- und Kompositionssprache zu entwickeln. Einflüsse sind das klassische Gitarrenrepertoire des 20. und 21. Jahrhunderts, die Jazztradition und -moderne, die Rockgeschichte, elektronische Musik und Musiken osteuropäischer und orientalischer Kulturen.

http://www.wingold.de/

 

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Efrat Alony  2

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